WER IST DIESER MENSCH

Jesus spielt die zentrale Rolle der Menschheitsgeschichte

30.03.2013

Wer ist dieser Mensch?

War er ein Lügner? War er ein Wahnsinniger? Oder war er wirklich Gottes Sohn?

Kein anderer Name polarisiert so sehr, kein anderer Name ruft so viel negative Gedanken, Empörung und Ablehnung hervor wie der Name Jesus Christus. Du kannst dich heutzutage über fast jedes Thema mit den Menschen unterhalten aber Jesus Christus und die Stimmung kippt. Doch woran liegt das?

Viele Menschen, die meisten, haben sich ihre Meinung über diesen Mann schon gebildet und sind nicht bereit sie zu überdenken. Andere haken den Gedanken an ihn als unwichtig und bedeutungslos ab. Wer ist bereit, sich der Person Jesu Christi ernsthaft zu stellen? Wer ist bereit, seine Aussage, er sei der Sohn Gottes (der Sohn des Menschen) ernsthaft zu prüfen.
Da wir ja nun diese Aussage von Jesus Christus selbst haben, stellt sich automatisch die Frage nach der Richtigkeit dieser Aussage. Da er selbst bereit war für seine Botschaft ans Kreuz zu gehen, fragt man sich:

War er ein Lügner? War er ein Wahnsinniger? Oder war er wirklich Gottes Sohn?

(Wenn man ein wenig über die ganze Sache nachdenkt, bleiben nur diese drei Möglichkeiten. Entweder er wusste dass seine Aussage nicht stimmt… oder er dachte sie stimmt und er täuschte sich… oder seine Aussage entspricht schlicht und ergreifend der Wahrheit.)

Wie reagierte Jesus Christus eigentlich auf die Anschuldigungen und die drohende Verurteilung?

Jesus Verurteilung

Lesen wir dazu einige Verse in der Bibel.
Jesus aber stand vor dem Statthalter; und der Statthalter fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? Jesus sprach zu ihm: Du sagst es! Und als er von den obersten Priestern und den Ältesten verklagt wurde, antwortete er nichts. Da sprach Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, was sie alles gegen dich aussagen? Und er antwortete ihm auch nicht auf ein einziges Wort, so daß der Statthalter sich sehr verwunderte. Matthäus 27,11-14

Und Pilatus sprach zu ihnen: Was hat er denn Böses getan? Da schrieen sie noch viel mehr: Kreuzige ihn! Markus 15,14

Da fragte ihn Pilatus und sprach: Bist du der König der Juden? Er antwortete ihm und sprach: Du sagst es! Da sprach Pilatus zu den obersten Priestern und der Volksmenge: Ich finde keine Schuld an diesem Menschen! Lukas 23,3

In jeder gesunden Beziehung, Eltern und Kind, Mann und Frau, Freundschaften usw. ist jeder bereit sich einzuschränken, zu verzichten, aufzugeben, verändert zu werden usw. Was aber ist das Ziel das man mit solch einer Aufopferung bezweckt? Das Glück des anderen! Den darin finden wir auch unsere Freude, das gibt unserem Leben einen Sinn.

Aus der Schrift geht sowohl hervor, dass Pilatus nicht glaubte dass Jesus den Tod verdient hatte, als auch dass dieser sich nicht verteidigte gegen die Anschuldigungen. Es wäre sehr einfach gewesen dem sowieso schon zweifelnden Pilatus ein Wort zu sagen, das ihn davon abbringt das Urteil zu vollstrecken. Wir sehen aber ganz im Gegenteil nicht, dass Jesus seine letzte Chance der Kreuzigung zu entgehen wahrgenommen hätte. Seinen Jüngern erzählte er mehrmals dass er gekreuzigt werden würde. Das heißt er wusste es und er wollte es.

War Jesus Christus ein Lügner?

Wusste Jesus dass das was er von sich selbst behauptete nicht der Wahrheit entsprach? Am schnellsten lässt sich diese Frage beantworten, wenn wir uns ansehen, wie weit er bereit war für seine vermeintliche Lüge zu gehen. Diese brachte im letztendlich den Tod am Kreuz ein.

Durch die gesamten Evangelien ist beschrieben dass Jesus sich weder wehrte, noch verteidigte. Er hielt weder eine Verteidigungsrede, noch widersprach er. Er schwieg. Ein Betrüger, der weiß dass er eine Lüge verbreitet, rückt in der Regel von dieser Lüge ab, wenn er große Nachteile davon trägt, geschweige denn den Tod. An einer Lüge festzuhalten, damit die Wahrheit nicht heraus kommt, ist der Standart den die Menschen nur allzu oft erfüllen. Das ist doch aber nur so, weil die Menschen an ihrem Vorteil interessiert sind und es ihnen unangenehm ist wenn jemand erfährt dass sie gelogen haben.

Doch was war der Vorteil den Jesus Christus hatte durch seine Kreuzigung? Selbst zu sagen dass der Vorteil sei, dass viele Menschen an ihn glauben würden, scheint abwegig, denn was hat ein toter Mensch schon davon? Und die Brutalität einer Kreuzigung verdrängt diesen Gedanken sicherlich schnell.

War er ein Wahnsinniger?

Erinnert nicht der Anspruch Jesu Christi Gott zu sein und seine Lehre, das ewige Seelenheil hänge vom Glauben an seine Person ab, sehr an das Gedankengut eines Wahnsinnigen? Wäre es nicht möglich, dass Jesus sich selbst in einem Anflug von Größenwahn, wie er z.B. beim Schizophrenen vorkommt, selbst überschätzte? Dass seine gesamte Lehre auf einen Gedanken gestützt hat der paranoid war? War er möglicherweise Opfer einer psychischen Krankheit?

Opfer von krankhaften Gedanken über sich selbst und über das Seelenheil der Leute? Immerhin liegt der Gedanke sehr nahe, wenn man sich vor Augen malt, dass Jesus, ein Mensch, behauptete Gott zu sein. Und nicht nur das, er sagte von sich selbst, er sei der einzige Weg, wie Menschen das ewige Leben erhalten können.
Ein Schizophrener glaubt im Größenwahn, zumindest für gewisse Zeitabschnitte, er sei die wichtigste Person auf diesem Planeten. Er glaubt, er sei Dreh- und Angelpunkt des Weltgeschehens, die Person um die sich alles dreht. Ziemlich erstaunlich die vermeintliche Parallele.

Doch schauen wir uns die Lehre von Jesus Christus an, müssen wir doch eines festhalten. Seine Worte gehören zu den berühmtesten, die jemals ein Mensch ausgesprochen hat. Die Genialität und die Tiefe seiner Lehre, die geistige Schärfe, mit der er seinen Widersachern (den Pharisäern und Schriftgelehrten) in duzenden Streitgesprächen entgegentrat und die Fähigkeit, tausende Menschen durch seine Worte zu fesseln und zu begeistern, gehören nicht gerade zu den Merkmalen eines Geisteskranken. Jesus Christus erstaunte und verwunderte die Menschen um ihn herum immer wieder, während ein psychisch kranker eher abstoßend und seltsam wirkt auf sein Umfeld.

Jesus Christus war im Stande dem Versuch zu widerstehen, vom Volk zum König gesalbt zu werden, er verlor trotz ständiger Bedrängnis nie sein seelisches Gleichgewicht und wusste immer was er tat und wohin er ging. So sehr die Aussagen, die er traf an einen Schizophrenen erinnern, so fremd und völlig irrsinnig wäre es für einen Psychiater, wenn er die Charakterzüge und das Leben von Jesus vorliegen hätte, eine solche Krankheit zu diagnostizieren.

Doch war Jesus Christus dann Gott?

Diese Frage kann nur einer beantworten, der es ernstlich prüft. Wenn es wahr ist, dann ist es die wichtigste Tatsache der menschlichen Geschichte. Denn dann hängt tatsächlich das Seelenheil und die Ewigkeit in Himmel und Hölle von der Reaktion auf die Worte Jesu Christi ab:

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. Johannes 3,17-18

Buchauszug von Josh und Sean MacDowell