08.12.2013

We wish you a merry christmas

„We wish you a merry christmas, …“ so und ähnlich schallt es ununterbrochen aus Radio und Fernseher. Ob es die Coca-Cola Werbung, Duftwerbung, oder die neuste Unterwäsche von irgendeinem männlichen Superstar ist, überall wird uns impliziert, doch gefälligst an Weihnachten zu denken. Selbst in Kaufhäusern werden wir beschallt mit Weihnachtsmusik um uns, so scheint es, sanft, oder vielmehr gewaltsam in eine weihnachtliche Stimmung hinein zu pressen.

Da passt es eigentlich gar nicht, einmal eine Frage zu stellen, die dieses alljährlich routinemäßig ablaufende Schauspiel hinterfragt.

Wieso feiern wir eigentlich jedes Jahr dieses Fest? Wieso müssen wir uns unbedingt weihnachtlich fühlen? Was ist die Wurzel all dessen? Die häufigste Antwort aus den Mündern derer, die wie jedes Jahr sich schon seit Wochen die Hauptbeschäftigung auserwählt haben, die besten und originellsten Weihnachtsgeschenke auszusuchen), lautet wahrscheinlich:

Es ist das Fest der Liebe.

Ah, ok, dass passt irgendwie. Deswegen auch die Geschenke, denn wir haben ja dann einiges nachzuholen…

Wenige Menschen würden heutzutage noch sagen, es drehe sich um ein Kind in einer Krippe, namens Jesus. Noch weniger Menschen wissen, was dieses Kind in der Krippe uns zu sagen hat.

Kann es sein, dass es uns schon längst nicht mehr kümmert, was uns die weihnachtliche Geschichte wirklich zu sagen hat? Was sie mit uns zu tun hat und warum ein Kind in der Krippe etwas Besonderes ist? Kann es unter Umständen möglich sein, dass wir den Sinn von Weihnachten abgeschafft haben, weil uns nichts mehr daran gelegen ist, erschreckende Wahrheit aus der Bibel zu hören?

Wen interessiert es, warum dieses Kind, nachdem wir unsere Zeitrechnung richten, geboren ist und was uns das über Gott zu sagen hat, solange ich meine Liebsten beschenken kann, nicht wahr?

Gott wurde Mensch. Und die Fernsehwerbung sagt dir: „Wen interessiert es, kauf mich!“

„Nur nicht nachdenken, schön weiterkaufen!“

Dass dieses Kind in der Krippe jetzt kein Baby mehr ist, sondern auf dem Thron Gottes sitzt, wen interessiert das schon?

Nein mein Freund, dieser Jesus ist kein kleines Kind mehr. Er hat nun einen Namen, der über allen Namen ist. Warum das so ist? Weil er kam um unsere Schuld, die wir tagtäglich auf uns laden am Kreuz zu bezahlen. Er trug unsere Strafe am Kreuz.

Während die Menschen spotteten: „Steig doch herab vom Kreuz, wenn du der Sohn Gottes bist!“, blieb er am Kreuz.

Deshalb wird ER auch einst Gericht halten. Er wird auch über dein Leben, dein Reden, dein Denken und all das was du unterlassen hast richten, und keiner wird sagen, es sei ungerecht.

Das klingt doch wirklich ganz anders als die heutige Weihnachtsbotschaft. Während uns gesagt wird: Du hast die tollsten Geschenke verdient!

Sagt uns die Bibel: So groß ist die Strafe, die du verdient hast, dass Gottes Sohn am Kreuz für dich sterben musste!

Denn der lebendige Gott kennt all das, was du lieber niemandem erzählst. Er kennt jedes deiner verletzenden Worte, jeden deiner zahlreichen bösen Gedanken, und all das was du getan hast, für das du dich schämen musst. Er vergisst nicht. Und er vergibt auch nicht "einfach so", denn er ist gerecht.

Wir feiern „das Fest der Liebe“ und wissen doch genau, dass wir weder unsere Mitmenschen lieben, noch unsere Liebsten so lieben, wie wir sollten. Wie oft verletzen wir die Herzen derer, von denen wir sagen: Wir wollen ihr Bestes!?

Wie viele Gedanken können wir nicht teilen mit unseren Mitmenschen, weil sie zu boshaft waren? Es ist nicht normal! Wenn es normal wäre, könntest du alle deine Gedanken mit deinen Mitmenschen ohne Probleme besprechen!

Vielleicht fällt dir ja der Gegensatz zur Botschaft der Bibel auf, der durch diese Weihnachtsbotschaft aus Fernsehen und Radio entsteht.

„Fühl dich weihnachtlich, lass dich beschenken, du hast es verdient!“

Wirklich?

Ein gerechter Richter schafft Gerechtigkeit. Der Herr Jesus, er ist nicht bestechlich und bereit die Lebenden und die Toten zu richten und Gerechtigkeit zu schaffen. Das erste Mal kam er als kleines Baby. Wenn er das nächste Mal kommt, dann als der Herr der Herren, bereit dich zu richten.

Nein, wir haben keine Geschenke verdient. Doch noch kannst du von dem, der als kleines Kind kam und nun auf dem Thron sitzt, das größte aller Geschenke erlangen. Die Vergebung der Sünden, und die Bewahrung davor, dass dir Gerechtigkeit widerfährt.

Gruß Marcus