EIN GEDICHT

vom Menschenleben

02.05.2013

Ich bin durch die Welt gegangen

Ich bin durch die Welt gegangen, und die Welt ist schön und groß, und doch ziehet mein Verlangen mich weit von der Erde los.

Ich habe die Menschen gesehen, und sie suchen spät und früh, sie schaffen, sie kommen und gehen, und ihr Leben ist Arbeit und Müh.

Sie suchen, was sie nicht finden, in Liebe und Ehre und Glück, und sie kommen belastet mit Sünden und unbefriedigt zurück.

Es ist eine Ruh vorhanden für das arme müde Herz; sagt es laut in allen Landen : Hier ist gestillet der Schmerz.

Es ist eine Ruh gefunden für alle, fern und nah, in des Gotteslammes Wunden, am Kreuze auf Golgatha.

Quelle: Die Deutsche Gedichtebibliothek

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