24.02.2014

Durch Nachdenken wahrgenommen...

Es mag für die meisten Menschen der Postmoderne unverständlich sein, warum die Existenz Gottes durch Nachdenken, also Logik, offensichtlich sein sollte.

Wurde uns nicht von jeher beigebracht, dass der Glaube an Gott eine Krücke für Menschen ist die schwach sind und einer Stütze bedürfen. Nicht so aber der moderne Mensch, der doch so unglaublich viel entdeckt und erforscht hat. Der um die Evolutionstheorie mehr oder weniger weiß, der begriffen hat, dass es keinen Gott geben kann, angesichts all des Leides und des Schmerzes in der Welt.

Der Mensch von heute, so meint er, sei wesentlich klüger, rationaler und intelligenter, als die Menschen der vergangenen Generationen.


Die Werke Gottes sind ueberall Die Werke Gottes - rueckseite

Damals, als man sich die Welt und die Vorgänge der Physik und Natur nicht erklären konnte, damals, als man eine Sonnenfinsternis für den Zorn der Götter hielt, damals war ein Glaube an einen Schöpfer vielleicht angebracht. Doch wir wissen ja, dass es keinen Sinn im Leben gibt. Wir selbst sind aufgefordert, unserem Leben einen Sinn zu geben. Niemand, der uns richtet oder anbsolute moralische und ethische Maßstäbe setzt, vielmehr sind wir zu der überragenden Erkenntnis gekommen, dass es keine absolute Wahrheit gibt.

Umso erstaunlicher, dass soviele in der heutigen Zeit, täglich ihre Horoskope lesen, Gesteinen und Kristallen besondere Kräfte zuweisen, oder sich mit Feng Shui beschäftigen. Aber gewiss sind diese sonderbaren Menschen der Postmoderne nur eine Ausnahme.
Die dummen im Volk eben.

Noch nie war die Arroganz größer, nie war der Mensch aufgeblasener, als in der heutigen Zeit.

Er erhebt sich über alle seine Vorfahren, er tritt mit Füßen auf Errungenschaften für die viele Gelitten haben, und erhebt Thesen, die an Schwachsinnigkeit und Dummheit kaum zu überbieten sind, zum Maßstab aller Dinge.

Keiner würde annehmen, dass eine Armbanduhr, die man auf der Straße entdeckt hat, durch Zufall über Jahrmillionen entstanden sei. Keiner würde auch nur im entferntesten annehmen, dass ein Bild das an künstlerischer Unfähigkeit kaum zu unterbieten wäre, durch Zufall entstanden sei. Selbst wenn es nur das Gekritzel eines Kleinkindes wäre, das unleserlich unten recht am Rand seinen Namen vermerkt hätte. Jeder würde selbst solche einen "Unfall an Farben" und jenes "Chaos an Linienführung" nicht als ein Produkt des Zufalls abstempeln.

Umso unverständlicher ist es also, wenn wir sehen welch komplexen, fantastischen und fantasiereichen Gedankengebäude einem präsentiert werden, wenn es darum geht ein Gegenmodell zur biblischen Entstehungsgeschichte darzulegen.

Das was am logischsten ist, wird als lächerlich dargestellt, nur damit mal das Lächerliche als etwas so komplexes verkauft, dass es nur jene nachvollziehen und verstehen können (und übrigens auch nur jene mitreden dürfen) die sich jahrelang mit der Materie auseinandergesetzt haben.

Kaum wird eine ihrer fantastischen Lehrgebäude oder aberwitzigen Behauptungen widerlegt, sogar anhand wissenschaftlicher Methoden, haben sie sogleich eine noch fantasiereichere Ausrede parrat.

Die Bibel macht es nicht sehr kompliziert. Ein paar wenige Sätze die all diese Unsinnigen Gedankengebäude zunichte machen.

Bist du imstande nachzudenken? Meinst du, dass du ein Mensch bist, der in der Lage ist, sich zu reflektieren? Bist du einer der selber zu denken vermag, anstatt nur das wiederzugeben was andere ihm in dutzenden Foren vorgekaut wurde?

Nun, dann sagt die Bibel, geh hinaus an einem schönen Sommertag. Sieh dir all die Schöpfung an. Die Wolken am Himmel, die Wogen des Meeres, die Bäume des Feldes und alles Getier. Und dann stell dich hin und sprich zu dir selbst: "All dies was mein Auge erblickt, all dies, was ich erkenne in seiner Komplexität und Ausgewogenheit, den Gesetzen der Natur und der herschenden Harmonie...

All dies nahm seinen Anfang durch einen Zufall."

Wenn du dir bei dieser Aussage nicht einfach nur lächerlich vorkommst, dann bist du – und entschuldige wenn ich das so deutlich sage – einfach nur dumm. Doch davon gehe ich um ehrlich zu sein nicht aus.

Was die traurige aber offensichtliche Wahrheit ist, ist dass du die Realität nicht wahrhaben willst. Und das aus gutem Grund.

Du weißt, dass es Gott gibt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Und weil du weißt, dass es Gott gibt, und du dir auch dessen bewusst bist, dass du ein Sünder bist, versuchst du wehement gegen diese Realität anzukämpfen.

Du ignorierst was offensichtlich für deinen Verstand ist. Du lehnst ab, was dein Gewissen dir offenbart. Du verschließt die Augen vor dem Unabwendbaren.

Es wird der Tag kommen, an dem du ihm gegenüberstehen wirst, und dann wirst du keine Ausflüchte machen, keine Ausreden haben, keines deiner fatasiereichen Argumente wird angehört werden. Es wird der Tag kommen, an dem du nicht ausweichen wirst können, an dem DU der Realität ins Auge sehen wirst müssen.

Wehe dir, du Narr. Du warst aufgefordert, deinen dir von Gott gegebenen Verstand zu benutzen, aber du hast abgelehnt.