07.01.2014

Die Angst vor der Wahrheit - Fallbeispiel DNA

Man stelle sich einmal folgendes Szenario vor:
Ein Mann läuft die Einkaufsmeile entlang, völlig gedankenversunken und entdeckt plötzlich etwas auf dem Boden. Er läuft näher heran, bückt sich und hebt staunend etwas auf – ein Buch.

Hastig blättert er darin, fährt mit seinen Fingern über die Worte die darin geschrieben stehen, blättert weiter, um schließlich seinen Kopf zu heben und umherzuschauen. Er entdeckt eine Frau. Fest entschlossen und immer noch völlig erstaunt läuft er, das Buch fest in der Hand haltend auf sie zu.

Nachdem er ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, spricht er folgende Worte zu ihr:

"Ich kann es immer noch nicht glauben, diese Worte, diese Sätze… es deutet alles darauf hin, dass ein intelligentes Wesen dieses Buch hier verfasst hat…verstehen Sie??? Es muss einen Autor geben, der diese Informationen verfasst hat!!"

Wie glaubst du, wird diese Frau geschaut haben?

Wenn dir aber jetzt ein Mensch erzählt, dass er überzeugt ist, dass der Mensch keinen Schöpfer hat, dass niemand ihn erschaffen hat, sondern er durch eine riesige Explosion vor Millionen von Jahren entstanden ist, durch evolutionäre Prozesse…

…dann finden wir das eine logische Erklärung.

Dabei gibt es doch eine Information in dir, die so komplex ist, dass es fast schon ein Affront gegen den gesunden Menschenverstand ist, dahinter eine Explosion und Evolution, statt einen Schöpfer zu vermuten – die DNA.

Unsere Erbinformation (DNA) ist 1000 mal so lang, wie die Entfernung zwischen Erde und Sonne und setzt sich aus 3,2 Milliarden Bausteinen zusammen.

Ziemlich intelligente Explosion muss das gewesen sein.

Doch es kitzelt uns in den Ohren. Wir blicken auf die Tatsache der DNA und halten einen Schöpfer für etwas Abwegiges, aus einem Grund:

Wir lieben unsere Sünden. Wir lieben die Unabhängigkeit von Gott. Wir lieben es unser eigener Gott zu sein, tun und lassen zu können, was immer wir für richtig halten.

Denn wenn ER unser Gott wäre, dann dürfte er entscheiden, was richtig und falsch ist, was wir zu tun und zu lassen haben.

Dabei ist doch gerade das, was uns am meisten fehlt, jemand, der uns aufzeigt, was richtig und falsch ist, wo wir uns daneben verhalten und wie wir unser Leben verändern können.

Ist es nicht so, dass du viel zu häufig von deinen Emotionen beherrscht wirst, dass du böse Worte sprichst und Menschen verletzt, die du liebst, obwohl du dir vorgenommen hattest, es nicht nochmal zu tun?

Dass du Dinge tust, von denen du weißt, dass sie falsch sind, oder über die du dich schämen müsstest, wenn es öffentlich werden würde?

Vielleicht schimmert es dir ja auf, dass du sowohl Veränderung, als auch Vergebung bitter nötig hast.

Doch du fürchtest um deine Freiheit, tun und lassen zu können, was immer du willst. Doch du erliegst einer Täuschung. Christ zu sein bedeutet nicht, die Dinge, die du liebst zu lassen und die Dinge, die du hasst, zu tun. Nein, ein Christ hat ein neues Herz, ein neues Verlangen und eine neue Sehnsucht – Christus zu ehren, der für ihn sein Leben gab. Er tut die Dinge, die er liebt.

Denn derjenige, der eine Erbinformation geschaffen hat, die dich einzigartig werden ließ, er war bereit sich aus Liebe selbst zu erniedrigen und als Mensch, deine Sünden zu tragen am Kreuz, damit dir vergeben werden kann. Er ist ein verzehrendes Feuer.

"Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verschließt eure Herzen nicht!" Hebräer 4,7

Gruß Marcus